Ohne einen Finger zu rühren! Das gab den Ausschlag.
»Eigentlich hab' ich mir schon immer einmal das Spiel anschauen wollen,« meinte Demba.
»Also komm!« sagte Hübel und schob ihn zur Tür hinein.
Dembas Erscheinen im Spielzimmer fand anfänglich wenig Beachtung. Fremde Gesichter wurden zwar beim »Buki«spiel höchst ungern gesehen, da aber Demba von Hübel eingeführt wurde, gab es keine Schwierigkeiten. Die Aufnahmeformalitäten waren von sehr einfacher Art und vollzogen sich glatt:
»Hat er Marie?« erkundigte sich Dr. Rübsam.
Hübel machte mit der hohlen Hand ein Zeichen, daß Demba Geld genug habe. »Wie Mist,« setzte er hinzu.
»Dann ist's gut,« sagte Dr. Rübsam, und die Sache war erledigt.
»Pech! Pech! Verfluchtes, elendes Pech!« schrie in diesem Augenblick der Postbeamte, der zum viertenmal seinen Einsatz verloren hatte und nun, da er kein Geld mehr besaß, außer Gefecht gesetzt war.
»Das ist Musik in meinen Ohren,« sagte Dr. Rübsam vergnügt und strich das Geld ein. »Setzen, meine Herren, setzen, setzen! Das Geschäft geht flau.« Er rieb sich die Hände, zwinkerte Demba zu und fragte: »Haben Sie schon eingekocht, junger Mann?«
Demba sah ihn an. Er bemerkte mit einer Art Unbehagen, daß Zeige- und Mittelfinger an des Doktors behaarter Hand verkrüppelt waren.