Demba warf den Brief und die Banknoten auf die Tischplatte. Was war ihm jetzt das Geld! Ein paar Fetzen bemalten Papiers, nichts weiter. Es kam zu spät.
»Stanie, ich hab' nicht viel Zeit, ich muß nach Hause,« drängte Steffi Prokop. »Gib die Hände her, ich will versuchen, ob der Schlüssel sperrt.«
»Versuchen?« fragte Demba.
»Natürlich, er muß sperren, das ist ja klar,« sagte Steffi und holte den Schlüssel hervor. »Ich brauch' mehr Licht.« Sie schob die Kerze an den Rand des Tisches. Ihr Blick fiel auf die Banknoten.
»So viel Geld!« sagte sie und suchte das Schlüsselloch. »Was wirst du machen mit dem vielen Geld?«
»Nichts. Ich brauche es nicht mehr. Es kommt zu spät.«
»Zu spät? Warum?«
»Es ist gleichgültig, warum,« sagte Demba müde. »Der Schlüssel kommt zurecht. Gebe Gott, daß ich im rechten Augenblick die Hände frei bekomme.«
»Im rechten Augenblick?« fragte sie.