Er pfiff leise vor sich hin, sah ein paar Augenblicke den Fliegen zu, die sich auf dem Butterbrot tummelten, und musterte dann mit prüfenden Blicken ein Holzkistchen, das getrocknete Zwetschen enthielt.

»Wie wird denn heuer die Kirschenernte ausfallen?« fragte er dann.

»No, halt in der einen Gegend gut, in der andern wieder schlechter, wie halt die Witterung war,« meinte Frau Püchl und griff nach ihrem Strickstrumpf.

Demba rührte sich noch immer nicht fort.

»Werden sie billiger sein, als im vorigen Jahr?«

»I glaub' net.«

Das Gespräch geriet wieder ins Stocken. Die Greislerin strickte an ihrem Strumpf, während Dembas Aufmerksamkeit von einer Büchse Ölsardinen völlig in Anspruch genommen war.

Zwei neue Kunden kamen. Ein kleines Mäderl, das Salzgurken verlangte, und ein Droschkenkutscher, der eine Knackwurst kaufte. Als die beiden den Laden verlassen hatten, stand Demba noch immer da.

»Kann ich vielleicht ein Glas Milch bekommen?« fragte er jetzt.

»A Milli führ' i net.«