»Deinen Puls hab' ich fühlen wollen. Und du stößt mich!«
»So, den Puls.« Stanislaus Demba setzte sich langsam. »Dann ist's gut. Ich dachte –«
»Was denn? Was dachtest du?«
»Nichts. – Du siehst ja, daß ich krank bin.« Demba starrte schweigend auf die Tischplatte. Aus dem Nebenzimmern kam das Klirren von Tellern und Löffeln. Steffis Mutter deckte den Tisch zum Mittagessen.
Steffi Prokop legte ihren schmalen Kinderarm leicht auf Dembas Schulter.
»Was fehlt dir, Stanie? Sag' mir's.«
»Nichts, Steffi. Nichts Ernstes, wenigstens. Morgen ist's vorüber – so oder so.«
»Sag' mir's. Mir kannst du's sagen.«
»Es ist nichts. Wirklich.«
»Aber du wolltest mir doch etwas erzählen. Etwas Wichtiges, das du mir durchs Telephon nicht sagen konntest.«