»Dukatenbuchteln haben wir heut,« sagte Steffi Prokop aufmunternd.

»Nein, ich danke. Ich kann nicht,« sagte Demba.

»Also, du mußt wirklich krank sein, jetzt erst glaub' ich's, Stanie,« sagte Steffi lachend. »Sonst bist du doch immer bei Appetit. Wart', ich werd' gleich mal nachschauen.«

Sie griff unter die Pelerine nach Dembas Hand, um ihm den Puls zu fühlen. Sie fand die Hand jedoch nicht gleich, und erhielt im nächsten Augenblick einen Stoß, daß sie zwei Schritte zurücktaumelte und sich an der Kommode festhalten mußte, um nicht zu fallen.

Demba war aufgesprungen und stand, weiß wie die Wand und ganz außer sich vor ihr.

»Woher weißt du –?« zischte er mit einem feindseligen Blick auf Steffi. »Wer hat dir verraten, daß –?«

»Was denn? Warum hast du mich gestoßen? Was ist dir denn, Stanie?«

Demba sah das Mädchen mit unsicherem Blick an, atmete schwer und sprach kein Wort.

»Ich hab' deinen Puls fühlen wollen,« sagte Steffi Prokop kläglich.

»Was?«