»Nun? Willst du nicht ablegen?« fragte sie. – Demba hatte seine Pelerine umbehalten.

Demba schüttelte den Kopf.

»Nein! Laß mir den Mantel! Mir ist kalt.«

»Kalt ist dir? Aber geh'. Heut ist doch nicht kalt. Heut kann man schon wieder im Freien sitzen.«

»Mich friert,« sagte Demba. »Ich bin krank. Ich glaube, ich habe Fieber.«

»Armer Stanie!« sagte Steffi in jenem mitleidig klagenden Ton, in dem man Kinder bedauert und tröstet, die beim Spielen gefallen sind und sich »weh getan« haben. »Armer Stanie. Ist krank, hat Fieber. Armer Stanie.« Dann änderte sie den Ton und fragte: »Du ißt doch mit uns?«

Demba schüttelte den Kopf.

Sie öffnete die Tür und rief ins Nebenzimmer:

»Mutter, der Herr Demba ißt mit uns!«

»Nein!« rief Demba lebhaft und beinahe aufgeregt. »Was fällt dir denn ein?«