„Das hilft Ihnen nicht“, behauptete, schülterchenzuckend, das Herrchen. Es saß auf dem Löschblattbügel, ein Beinchen übergeschlagen, und sah nicht aus, als ob es bald weggehen würde.

Der verheiratete Beamte wechselte die Schutzärmel, damit sie sich im Laufe der Jahre gleichmäßig abnützen sollten. Er war aus Erfahrung klug geworden. Ihm konnte es nicht mehr passieren, jahrelang einen schwarzen und einen grünen Schutzärmel tragen zu müssen, wie einmal in seiner Jugend, da er es unterlassen hatte, den schneller sich abnutzenden rechten Schutzärmel Öfters mit dem linken zu wechseln.

Die beiden noch farbig schillernden, eleganten jungen Beamten, die vor Jürgen an einem Doppelpulte saßen, machten einander mit den Beinen aufmerksam auf die Pedanterie ihres älteren Kollegen.

Jürgen übergab seine Weisungen für die Börse dem Prokuristen, einem runden Manne, dessen Lippen immer aussahen, als habe er eben eine fette Speise gegessen.

„Sagte es denn eben wirklich: Sie standen schon am Anfang Ihres Ich. Oder sagte ich selbst das?“ Jürgen konnte nicht ermitteln, ob er selbst sprach.

„Ich, natürlich, ich bins, der spricht! Niemand anderer als ich sagte: Sie standen schon am Anfang Ihres Ich.“

„Dieses Wort ist doch von mir. Ich selbst habe diesen Gedanken in genau der selben Formulierung vor Jahren einmal ausgesprochen.“

„Wie meinen?“ fragte der Prokurist.

Drei schreibgekrümmte Rücken und zwei starr blickende Augen, die einmal des Verheirateten Nacken, das Salzglas, dann wieder das Tintenfaß doppelt sahen. „In meinem Hinterkopf geht etwas vor sich; nicht in der Stirn.“

„Ich bins, der vor sich geht.“