„Und was wird mit mir geschehen?“

„Sie sind nicht mehr vorhanden.“

Die Stirn knallte auf die Schreibtischplatte. Die Bureauwände neigten sich lautlos auf ihn zu. Er sah die ineinander verschwimmenden Gegenstände vervielfacht und hatte das mit Übelkeit verbundene Empfinden, alles Blut vergehe in seinem Körper.

Der Prokurist sprang herbei, das Wasserglas in der dicken Hand, richtete den Haltlosen auf.

„Kaufen Sie! Kaufen Sie!“

„Selbstverständlich! Wird geschehen! Seien Sie ohne Sorge ... Hier, ein Schluck Wasser.“

„Nein, irgend etwas! Für mich! Kaufen Sie ... Vielleicht Orangen. Was Sie wollen!“

Der Prokurist eilte zur Tür. Jürgens Lippen waren weiß. In seinem Hinterkopfe klopfte dunkel der Hammer aus Gummi. „Möglichst schnell“, schrie er, Zähne gebleckt, dem Prokuristen nach.

„Das hilft Ihnen nicht mehr.“

„Die Stimme klingt, als spräche jemand mit mir aus weiter, weiter Ferne und doch aus nächster Nähe. Sie klingt wie ein telephonisches Ferngespräch. Mir ist, als spräche ich mit einem Wesen, das ich in Qualen liebte ... Bitte“, sagte Jürgen, bebend in Angst vor der Erfüllung seiner Bitte und so laut, daß die Beamten aufblickten, „legen Sie jede Verkleidung ab.“