Die Stille wirft Wellen, breitet sich aus; eine Bewegung zieht über den Platz:
die Menge, die Menschheit steht, steil durchstoßen und im Tiefsten berührt von dem Triumphe, das zukünftige Geschehen in das Zeichen der großen Liebe gestellt zu haben, und blickt empor zum Fenster, an dem, neben einer Uniform und den Gesichtern der Machthaber, der Mensch erscheint und herunterdeutet.
Der Atem setzt aus.
Der Mensch tritt vom Fenster zurück. Die Gesichter verschwinden. Die Uniform verschwindet.
Verschwindet aus der Welt.
Minuten später telegraphieren die vor den Morse-Apparaten sitzenden Beamten, die kurz vorher noch Bekanntmachungen, Erlasse, Befehle, Zwangsverordnungen in das gemarterte Volk hineingestoßen haben, die Namen der neuen Männer: den Aufstieg der Freiheit und der Liebe ins Land.
Inhalt:
| Der Vater | [7] |
| Die Kriegswitwe | [23] |
| Die Mutter | [72] |
| Das Liebespaar | [113] |
| Die Kriegskrüppel | [146] |
Von Leonhard Frank erschienen
bei Georg Müller, München:
Die Räuberbande
Roman, Zehntes Tausend