Da flog die Tür auf und knallte gegen die Wand. Ein blonder, großmächtiger Matrose, Gesicht und Brust tief gebräunt, stürzte stolpernd, mit Kopf und Händen voran, bis zum Kartentisch, auf dem er mit dem Oberkörper und ausgestreckten Armen liegen blieb. Seine gewaltigen roten Fäuste lagen auf dem Kartenberg. „Ooooskar!“ brüllte der Matrose. „Seid ihr alle da!“

„Jessas, der Duckmäuser! Wo kommst denn du her!“

„Haargott!“ riefen die Räuber, und ihre Münder blieben offen.

„Aus Cha . . . Cha . . . Cha China!“ stotterte der Duckmäuser und blieb auf dem Tische liegen. Er war total betrunken. „Pf . . . Pf . . . Pf . . . Pfeilgrad aus Ch . . . China!“

„Also, also aber und! Du bist am Geben“, sagte grimmig der König der Luft. Er war im Verlust.

„Jetzt hören wir auf. Wo doch der Duckmäuser da is. Schluß!“ riefen alle durcheinander.

„Setzt euch da rüber an lange Tisch“, sagte der bleiche Kapitän, und zum Fremden gewandt: „Sie erlauben doch.“

Sie saßen um den langen Tisch herum, der Matrose saß in der Mitte auf der Bank. Der Fremde, als habe er das Präsidium, saß an der Stirnseite. Die Witwe Benommen stand, die dürren Hände überm Bauch gefaltet, und schüttelte lächelnd den Kopf.

„Bring a paar Maß Wein!“ rief der Schreiber.

„Ich zs zs zs zs zahl alles!“ brüllte der Matrose. „Sssssauft!“ Und schüttete ein Glas Wein in sich hinein. „Sch . . . Sch . . . Schreiber, alter Ga . . . Ga . . . Ga . . . Gauner!“