„Herrgott, wer hätt das gedacht“, sagten die Räuber und sahen still und betroffen auf den Matrosen, wie auf ein fernes Land. Ihre Münder standen offen, die Mundwinkel waren in wehmütigem Staunen in die Wangen zurückgezogen.
„Warst du weit?“ fragte einer.
„Auf der ga . . . ga . . . ganzen Welt!“ Er breitete weit die Arme aus.
„So einer, immer war er so still“, sagte die Witwe Benommen. „Man hat gemeint, er könnt ke Wässerle trüb.“
„Lebt der Lehrer Ma . . . Ma . . . Mager noch?“ Er leerte sein Glas und konnte dann fließender sprechen. „Wie ich in Japan war, hab ich vom Ma . . . Mager geträumt. Ich sollte eine Diffi . . . Diffi . . . Diffi . . . Diffidationsrechnung mach, an die Wandtafel. Aaaaber es www . . . ar nix. Da hat der Ma . . . Mager gerufen — www . . . er me . . . meldet sich? — und ich hab um mich . . . um mich g’haut, und bin tropf . . . tropfnaß aufgewacht . . . Is der Lu . . . Lu . . . Lump tot? . . . Ssssauft doch! . . . Ssssauf du auch!“ brüllte er und reckte, mit dem Oberkörper an drei Räubern vorbei auf der Tischplatte liegend, sein Glas dem Fremden hin, der ihm zuprostete.
„Kommt ihm nur nit mit’n Zündhölzle zu nah, er explodiert sonst“, sagte die Witwe Benommen. „Er trinkt e bißle zu viel.“
Die Rote Wolke stand auf, hob die Hand und stellte die Fußspitzen nach rückwärts. „Ein deutscher Seemann ist trinkfest.“ Der bleiche Kapitän stimmte die Gitarre.
„Auf, Matrosen, ohe!
Auf die wogende See.
Schwarze Gedanken,