„Wieviel soll ich registrieren, Hauptmann?“ fragte er und sah auf die Trauben.

„Nun . . . sagen wir viereinhalb Zentner.“

„Viereinhalb Zentner Weintrauben aus den königlichen Weinbergen. Jahrgang achtzehnhundertneunundneunzig“, notierte der Schreiber. Und deutete auf eine farbige Eidechse aus der Nymphenburger Porzellanmanufaktur. „Und diese Eidechse? . . . Gekauft?“

„Mitgenommen“, gab der bleiche Kapitän an. „Schreib auf: ein Kunstwerk, in Form einer Eidechse.“

„Und das da, Hauptmann?“

„. . . Wer hat da gelacht!“ brüllte erzürnt der bleiche Kapitän. „. . . Wenn noch einmal einer lacht, so wird er ausgeschlossen . . . Da wird ganz einfach ballotiert, mit schwarzen und weißen Kugeln. Und dann ist er draußen. Dann kann er sehen, wo er hinkommt. Glaubt ihr vielleicht, wir sind zum Spaß da! . . . Schreib auf: Ein weißer Stallhase, lebend, gekauft beim Jud Meyerheim, um fünfunddreißig Pfennige.“

Der Stallhase saß auf dem Bücherregal und schnupperte mit der Oberlippe.

Gelacht hatte die Kriechende Schlange. „Der macht uns ja alles voll“, sagte er, fuhr aber schnell fort: „Morgen ist ein Schnelläufer auf dem Sanderrasen. Er läuft im Trikot.“

„Da wird hingegangen“, erwiderte der Hauptmann, „wenn ihr wollt“, setzte er, noch erbost, hinzu. „Morgen mache ich einen Käfig für ‚Das heilige Tier‘. So heißt von heute an der Stallhase.“

Oldshatterhand schritt zum Tisch, der in der Mitte stand, stellte eine Rattenfalle darauf und ging, ohne gesprochen zu haben, zurück an seinen Platz.