„Ihr Gauner!“ Er versuchte den Wirt zur Seite zu drängen. Hoheitsvoll sah der Wirt den Glasermeister an. „Setzen Sie sich auf Ihren Platz . . . Dort ist Ihr Platz!“ sprach er hochdeutsch.

„No ja, aber hat’s denn scho so was gebe. Jetzt sagen Sie selber . . . Wir Männer — — —“

Aber der Wirt ließ sich auf nichts ein.

Auch die Räuber setzten sich.

Herr Hieronymus Griebe trank schnell sein Glas aus, hielt es gegen das Licht und reichte es seinem Sohn, der das leere Glas eine Weile senkrecht zwischen die zur Decke gerichteten Lippen hielt und energisch sog. Herr Griebe zupfte seinem Sohn den Anzug zurecht und verließ mit ihm eilig die Weinstube.

„I wer mir mei Gäst vertreib lasse.“

„No, jetzt sage Sie selber.“

„Streberle, i will gar nix wiss.“

„Großartig! Ist das nicht der Junge vom Schuhmachermeister Widerschein“, fragte der Berliner den Fischer.

„Das is ’n Widerschein seiner.“