Als nach einer Weile die Kriechende Schlange allein zurückkam, flüsterte er: „Geh du jetzt nei zu ihr . . . Geh doch nei!“ Er schob ihn vom Stamm weg. „Ich paß ja auf derweil . . . Oh, du hast Angst“, flüsterte er und deutete, den Oberkörper abgebeugt, höhnisch auf den Schreiber, der langsam auf den Schuppen zuging und in ihm verschwand.

Die Kriechende Schlange schlich zum Schuppen, spähte horchend hinein. Und preßte sich die Schenkel vor lautlosem Lachen.

Speichel lief dem Schreiber von den Mundwinkeln hinunter, als er aus dem Schuppen trat; sein Haar war verwühlt.

„Der kann ja nix“, sagte das Mädchen und lief davon.

Den Oberkörper abgebeugt, deutete die Kriechende Schlange auf den Schreiber: „Oooooo!“

„Was willst denn!“ rief der Schreiber erzürnt.

„Weil ich’s g’sehn hab . . . Weißt was, wenn ihr amal alle im ‚Zimmer‘ seid, bring ich mei Schwester mit.“

„Bring halt die andere auch mit.“

„. . . Die eine langt . . . Die langt für uns alle.“

Als die Knaben die Schritte eines Gastes hörten, gingen sie in die Wirtsstube zurück, wo der Schreiber sich wieder aufs Kanapee setzte.