„Tropfnaß bist du nach Hause gekommen.“ Die Mutter legte dem Dichter die Hand auf die Schulter und lachte. „Wie ein Hund, der ins Wasser gefallen ist. So naß. Oh, und fettig warst du!“
„. . . Und der Vater hat mich geprügelt dafür.“
„Ja no, weil halt dein ganzer Anzug verdorben war.“ Der Dichter sagte nachdenklich: „Viele solche Sachen . . . Aber das eine, das mit der Milch, habe ich nicht mehr gewußt.“
„Trink sie doch!“
„Warum nicht!“
„Und ich muß jetzt ins Bett, Anton. Um fünf Uhr früh geht der Vater auf die Arbeit. Ich richt dir das Kanapee zum Schlafen.“
An der Fensterwand hing die Schwarzwälder Uhr. Sie legten sich nieder.
Der Perpendikel ging zwischen Mutter und Sohn hin und her.
So viele Familien es gibt, so viele Wohnungsgerüche gibt es, dachte der Dichter. „Hier riechts nach Schweiß und süßem Stroh,“ flüsterte er im Halbschlaf, „nach Vater.“
„Der kommt auch bald heim.“