„Jetzt warum redest du so . . . Das richt ich schon alles noch.“

„Mutter, Milch muß man bezahlen können . . . Sonst leidet man zweiundzwanzig Jahre lang darunter.“

„. . . Dich versteh ich nicht mehr.“

Er stellte das Milchglas auf den Tisch zurück, ohne getrunken zu haben. „Ihr seid also immer noch so furchtbar arm wie früher?“

„Oh, Anton! . . . Aber wenn der Vater jetzt die drei Mark mehr bekommt, dann gehts uns besser. Wir sehn getrost in die Zukunft.“

„So wird man zum Weltverbesserer.“

„Das Brot soll jetzt auch um sieben Pfennige billiger werden . . . Erinnerst du dich noch: als Junge bist du oft im Dunkeln mit einem Sack an die Rückseite der Infanteriekaserne geschlichen.“

„Um billiges Kommißbrot von den Soldaten zu kaufen.“

„Die wollen lieber Weißbrot essen.“

„Und einmal haben die Soldaten einen Eimer voll Spülwasser über mich geschüttet, anstatt mir Brot zu geben.“