„Anton! Anton! O Gott! Was ist denn! Trink Wasser . . . Willst du ein Glas Milch?“

„. . . ließ mich der Lehrer nicht mit ins Wirtshaus gehen. Ich mußte vor dem Zaune stehen . . . vor allen Schulkameraden.“

Er stieß ein klagendes Wimmern aus.

„Anton, komm doch zu dir! Ich geb dir Wasser . . . ein Glas Milch!“

Da flehte der Dichter kindlich: „Oh, bitte, Glas Milch . . . Mir auch Milch.“

Als die Mutter zurückkam, war die Krise vorüber. Wunderbar lächelnd saß er auf dem Kanapee und nahm, glücklich wie ein Knabe, die Milch aus der Mutter Hand. „Acht Jahre war ich alt, damals.“

„Was ist denn?“

„Ganz vergessen hatte ich es.“

„Was redest du?“

„Später. Ich erzähle dirs später.“ Er hob das Milchglas. „Die ist nicht bezahlt?“