Plötzlich tat er einen wilden Schritt zur Tür hin.
Der Wärter sprang auf ihn zu. Und ließ die Hände wieder sinken, als der Dichter haßerfüllt sagte: „Gehen Sie noch nicht? . . . Verräterchen“, sagte er leise und verächtlich.
Da verließ der Einäugige wortlos die Zelle.
Der Dichter wandte sich langsam, gezogen, zum Fenster, sah auf den ruhigen Sonnenflecken am Boden und dachte, plötzlich ganz abwesend: Die Sonne ist mir ein wunderbarer Vogel, der gestorben daliegt.
Der Wärter fragte: „Also, wollen Sie sie sehen?“
„Hier liegt sie und ist gestorben.“
„Ich meinte, Ihre Mutter ist draußen.“
Da machte er eine Bewegung, als versuche er, einer Kanonenkugel auszuweichen.
Und rief in Entsetzen: „Ich kann doch meine Mutter nicht sehen!“
„Sie steht draußen.“