Allein! kein Kind! versetzte Paschalis.

Mir schauert! äußerte Christel und schwieg, das Gesicht in den Händen verborgen. Paschalis ging gleichfalls schweigend umher und blieb dann gedankenvoll vor der Inschrift stehen.

Dorothee trat ein.

Wo hast Du Dein Kind? redete streng sie Paschalis an.

Wer hat danach zu fragen? sprach Dorothee mit düstern Augen ihn messend.

Dein Vater! antwortete Paschalis noch strenger und ergriff sie bei der Hand.

Wer ist denn hier mein Vater? versetzte Dorothee.

Der sich jetzt schämt, es zu sein! erwiederte Paschalis und kehrte sich von ihr.

Daran thut er jetzt klug! sagte ihm Dorothee; aber noch klüger hätt’ er gethan: sich erst zu schämen, eh’ ich seine Tochter ward — und so sich von Martha zu kehren, wie jetzt von Dorothee. Aber die Kunst ist nicht groß — ich kann es auch. Und nun kehrte sie ihm den Rücken, ganz erhitzt im Gesicht, und doch blaß und schneller und hörbar athmend.

Eh’ wir weiter reden, nahm Paschalis das Wort, wo ist Dein Kind?