Denn ich war Dir auch gut, Clementine, ob Du gleich noch nicht schulfähig warst! Nur Aepfel- und Birnenfähig, die ich Dir brachte. O, mein Kind! —
Der Kosak hatte sich mühsam aufgesetzt, und starrte vor sich ihn, als ob er zusähe. Und so gab Wecker ihm gleichfalls seinen Vers: „Hast Du noch etwas einzuwenden, Du armer Teufel! Ei komm’ her, versuch’ es ob Du was kannst enden; laß hören, was ist Dein Begehr? Doch Trotz Dir, Du verfluchter Geist, daß Du mich von dem Kreuze reißst!“ — „Pfeif, pfeif, Du tückische Sirene, und locke, Du vertrackte Welt! Ja, mach’ es noch einmal so schöne, und preise, was Dir wohl gefällt: bei einem, der sich hier befindet, da kommst Du Narre viel zu blind!“ — Er schämte sich aber, da der alte Mann, auf der That bestraft, wieder umsank; beugte sich zu Christeln, rührte sie an der Schulter an, und sagte ihr, während Thränen aus seinen Augen tropften:
„Wer hätte bei den Mördern
Die Unschuld doch gesucht?
Den Segen zu befördern
Wirst du von Gott verflucht.
Die Dich zu Boden treten,
Woher Dir weh geschieht.
Für diese willst Du beten;
Mehr Rache weißt Du nicht.“