Sie fiel ihm ins Wort: „Nun, Siegfried, singen wir noch einmal zusammen Urgroßmutters Weihnachtslied!“
„Ja, Martha, und mit mehr Verständnis als vor fünf Jahren.“
Die Lichter am Baume strahlten, die Augen glänzten noch heller und die Herzen schlugen in heiliger Weihnachtsfreude, als sie sangen:
Sei mir gegrüßt, geweihte Nacht,
Die uns das höchste Gut gebracht,
Dich Gottessohn, dich Königskind,
Das man im Stall und Kripplein find’t.
Daß ich empfinge Kindesrecht,
Wohnst du wie ein geringer Knecht;
Drum will ich gern veracht’t und klein,