Aus dem niedern, gelblichgrauen, besonnten Fischerhaus kam ihr dürres Fräulein, holte die Herzogin zum Essen. Margarete stand auf, reckte sich träg, ging mit ihrem schweren, schleifenden Schritt dem Haus zu. Der Mund wulstete sich äffisch vor, die Backen hingen schlaff, riesig, unförmig herab, die Schminke konnte die Warzen nicht verdecken. Das dürre Fräulein, still, demütig, öffnete die ungefüge, niedere Tür vor ihr. Wolkig drang der Geruch gebratener Fische heraus. Margarete schnupperte ihn behaglich ein, ging ins Haus.
Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigert. Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme anderer Ausgaben, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):
- ... der Liturgie zwang ihr Bewunderung ab. Sie ...
... der Liturgie [zwangen] ihr Bewunderung ab. Sie ... - ... Tugenden Leibes und der Seele. Er war Erec und Parzival ...
... Tugenden [des] Leibes und der Seele. Er war Erec und Parzival ... - ... die starke Nase stach spitz auf dem Tuch, Mund und Kinn ...
... die starke Nase stach spitz [aus] dem Tuch, Mund und Kinn ... - ... gegenüber. Zu ihren Häuptern an den Wänden schritten ...
... gegenüber. Zu ihren [Häupten] an den Wänden schritten ... - ... schmuckstrotzend wie ein Götzenbild, an Seite des Kaisers. ...
... schmuckstrotzend wie ein Götzenbild, an [der] Seite des Kaisers. ... - ... die Albino herum. ...
... [den] Albino herum. ...