»Herrlich, daß Sie mal kommen! Seit einer Woche freu ich mich schon von Tag zu Tag, —« lenkte sie ab und ging geschäftig zu der Kommode, wo das Schachbrett nebst Figurenkasten immer bereit stand.

Sie griff nach dem Brett und schaute Tomasow fragend und bittend an.

»— Sie mögen doch —?«

Er nahm ihr Brett und Kasten ab, trug beides auf den Tisch und rückte einen Stuhl heran.

Aber anstatt die Figuren aufzustellen, setzte er sich nur hin, stützte den Kopf in die Hand und blickte zerstreut in das geöffnete Kästchen, als müsse er raten, was darin sei.

Wera Petrowna hatte sich ihm gegenüber auf das Sofa niedergelassen und sah erwartungsvoll zu. Als nichts weiter kam, schüttelte sie den Kopf.

»Schlechter Laune!« konstatierte sie erbarmungslos.

Dabei schob sie ihm aufmunternd die Zigarettenschachtel hin. Die Zigaretten ihres Neffen waren gar nicht zu verachten.

»Von wo kommen Sie denn? Hat vielleicht irgend ein Patient Ihnen den Kopf beschwert?«

»Nein. Ich komme jetzt eben von Frau Marianne.«