Innerhalb des Kranzes aber hat

Seinen Platz gefunden Schrift und Blatt.

Der Natur Producte lagen drüben,

Und der Kunst, des Menschenlebens hüben!

Zwischen Kunst, Natur und Menschenleben

Hat also den Mittler abgegeben

Jener holde Kranz, den ich gefunden

In der Nacht, von lieber Hand gewunden.

Im Februar 1838 nahm Immermann an dem Fest der Freiwilligen zu Köln Theil, das zur Feier des fünfundzwanzigjährigen Jubiläums begangen wurde. Sein Gedicht: »Die silberne Hochzeit,« das er den Kameraden vortrug, zeigt seine Begeisterung für das Vaterland, und wurde mit lautem Beifall aufgenommen. Seine spätere Beschreibung des Festes feierte die große Zeit, deren er und die Freundin so gern gedachten.

Im Laufe des Sommers erschien unter den Fremden in Düsseldorf auch Adolf Stahr, der damals zuerst die Bekanntschaft von Immermann und Elisen machte; er kam aus Oldenburg mit seinem Freunde, dem humoristischen Schriftsteller Theodor von Kobbe, der sich selbst in seiner lustigen Weise Immermann's enragé nannte. Bald darauf schilderte Stahr sehr anziehend im »Bremer Conversationsblatt« seinen Besuch bei dem Dichter, für den er voll Liebe und Verehrung war. –