Ich sage Ihnen heute ein herzliches Lebewohl! Voll Ehrfurcht küßt mein Bruder Ihre Hand, treu und herzlich bleiben wir beide Immermann ergeben, er soll es uns sein!

Ihre

Henriette P. g. Wach.

12.

Berlin, den 23. September 1840.

Wir beide, mein Bruder und ich, nehmen mit rechter Freude Ihre liebe Einladung an – und danken Ihnen sehr, daß Sie uns so ehren wollen – und doch – machte mir diese Einladung einen Eindruck, wie ich nicht beschreiben kann, und ich dachte an Sie mit ein paar heißen Thränen! Liebe, theure, edle Freundin – so sind Sie überall zum Siege bestimmt – Ihre Freunde haben nur das Zusehn – ein schönes, befriedigtes Gefühl, wenn immer das hervortritt, was wir schüchtern wegen der Schwierigkeit doch hofften, Ihres hohen Werthes halber!

Gott schütze Sie weiter!

Ihre

Henriette P. g. Wach.

13.