Grillhofer (klopft dem Dusterer auf den Rücken). No, brumm a mit, alts
Eisen! (Alle singen mit.)

Liesel (singt).

Hon i doch all dö Lebtag mein Koan Schlechtigkeit net ton, Und will i amal lustig sein, Wem gang denn dös was an?! (Setzt zu dem Jodler ein.)

Dusterer (stößt sein Glas hart auf den Tisch). Do singst nöt mit,
Schwager! Möcht wissen, wie d' da mitsingst, ohne daß dir der Stimmstock
umfallt! Sing mit, wann d' kannst! Hast all dein Lebtag koan
Schlechtigkeit nöt tan? Hast nöt? Han?

Grillhofer (der schon beim Jodler der ersten Strophe mit aufgestanden war, sinkt jetzt zurück auf die Bank; finster). I sing eh net mit!

Dusterer (leise und angelegentlich). Und laß der sagen: So is die Weis
net, wie mer d' armen Seeln derlöst, und so verstirbt a der Wurm net!
Wann d'n a jetzt mit Wein einschlaferst, moanst, er wird neamer munter?
Oh, er wird schon.

Liesel (ganz verwundert, tritt hinzu). Ja, was is's denn? Was hast denn auf einmal, Bauer?

Grillhofer. Laß's gut sein, laß's gut sein, Dirndl! Ich dank dir schön, hast es recht gut gmeint, aber ich und du sein a gar z' ungleich Gspann, tauget mir schon, kunnt ich no Schritt halten mit dir, aber so bin halt ich der Stützige. Jo, jo, d' Lustbarkeit findt da in mein'm Einwendigen ein gar strengen Herrn, der s' austreibt! Es leidt sich amal koan Fröhlichkeit auf mein Hof, no, wirst selber kaum verbleibn wolln und ich darf dich a net verhaltn, 's wird völlig Ernst mit 'm Furtschicken—na, na, daß d' mer net ganz harb bist, soll der Wastl, wann Feierabend is, a Stuck Weg mit dir gehn.

Liesel. No sollt ich fort und is dir 's Lustigsein doch so gut angstanden; geh ich, fangst mer wieder zun Duckmausern an.

Grillhofer. Mein lieb Dirndl, anders schickt sa sich neamer für mich.