„Jo,“ sagte die Alte und schlich so schwerfällig hinweg, wie sie gekommen war.
„Aber, Vater, sie kann ja doch heut’ gleich in mein’ Stüberl schlafen,“ sagte Burgerl, auf Magdalena weisend. „Du hast dich jetzt schon d’ längst’ Zeit her beholfen, gönn’ dir ein’ Ruh’ und bleib’ herunt’, sie geht schon mit mir.“
„Bedenk, Burgerl, es ist d’ erst’ Nacht,“ entgegnete der Vater.
Das Kind machte eine ungeduldige Gebärde. „Einmal muß’s ja doch zu mir.“
„Freilich wohl, aber so ohne Arg nit; morgen ist ja auch ein Tag, da kann man sie bedeuten.“
„Nein,“ rief heftig die Kleine dazwischen.
„Denk nur, wenn’s dich heut so überkommt.“
„Ich fürcht’s nit,“ sagte Burgerl, doch schauerte sie leicht zusammen. „Laß sie nur mit mir gehn.“
„Ich ließ’ sie ja gern,“ sagte der Bauer, sich erhebend.
„Du laßt sie, Vater?“ rief aufhüpfend die Kleine und streichelte ihm die Hand.