„Nix für ungut. Nur der erst’ Anschein, — es möcht’ dich nit der Zufall, sondern die Neugier da herg’führt und du im voraus g’wußt haben, was zur Sprach’ kommt, — der hat mich verdrossen; denn über dich sein wir red’ worden[18]. Der Heiner hätt’ ein Aug’ auf dich!“

„So? Weißt, Bauer, ob du mir’n zuz’führ’n oder abz’reden gedenkst, verspar’ dir weitere Wort’, ich mag ihn nit und kein’.“

„Hast recht, is eh’ ’s G’scheiteste.“

„Das mein’ ich auch. Von dir aber hätt’ ich nit geglaubt, daß du auf ein’ ersten Anschein was gäbst, noch dich einmischen würd’st, wo zum Vertrag’n und Zertrag’n allzeit zwei alleinige Leut’ vollauf ausg’reicht haben und für ihm selber jedem wohl auch selbst die Red’ zusteht.“

Sie kehrte sich ab und ließ den Bauer stehen, wie er zuvor den Knecht.

Im Hausflur stand die alte Sepherl und sah die Dirne mit hastigen Schritten und heißen Wangen herankommen, während der Bauer langsam und verdrossen nachfolgte.

„Habt’s g’stritten?“ fragte die Alte.

„Gar nit,“ sagte Magdalena.

„Stünd’ auch nit dafür, heut übellaunen, wo morg’n so ein lustiger Tag is.“

„Für mich nit lustiger, wie ein andrer.“