„’s war noch kein Anlaß ihrerseits, daß ich derlei bered’, es is mir aber lieb, daß ich hör’, daß s’ dir von freien Stücken ausweicht.“

„No, ob just aus gar so freien Stucken? Weißt, Bauer, da drüber laß’s lieber unb’fragt, aber das laß dir sagen, selb’ is wohl ein groß’s Verlangen und hilft dir kein klein’ bissel, daß sich z’weg’n deiner klein’ Dirn’ die große fürs Kloster versparen soll.“

„Dumm’ Zeug! Was begehrst denn auf? Wir reden sich doch in gutem. Is mein Will’ dem dein’m z’wider, no, so kannst ja geh’n, is ’s aber der dein’ dem mein’m, dann mußt geh’n.“

„So? Red’st deutlich.“

„Das g’hört all’mal zu ein’ rechten Verstehn und weil ich mich sonst niemal in solchene Sachen einmisch’, derhalb’n muß ich wohl klar aussag’n, daß ich da nix leid’, mit derer Dirn’ nit!“

„Am End’ g’fallt’s dir selber.“

Der Bauer reckte sich hoch auf, so daß der Heiner unwillkürlich einen Schritt zurücktrat.

„Du Lapp, du! Meinst, jeder wär’ wie euer einer? Fünf Jahr is ’s, daß ich nach keiner Schürze frag’, werd’ ich’s jetzt mit einmal tun?!“

Damit kehrte er dem Knechte den Rücken und ging rasch hinweg, als er aber durch eine Lücke der Gartenhecke schlüpfte, befand er sich plötzlich Magdalenen gegenüber, er errötete und sagte unwillig: „Horchst du da?“

Auch dem Mädchen stieg die Röte ins Gesicht, es streckte den Arm nach der Stelle aus, wo die beiden Männer gestanden hatten. „Auf die Weit’? Traust mir lange Ohren zu, Bauer.“