„Ja, bist du ’s denn?“ sagte Leni, die freudig aufschauend an ihn herantrat.

„Ei, freilich bin ich’s, wohl,“ lachte er, indem er sie an beiden Händen faßte. „Grüß dich Gott, du mein herztausendschöner Schatz! Und dann bist wohl auch du dieselbe dort bei’n Briefkastel g’west?“

„Ja, ich hab’ g’schrieb’n.“

„An wen denn?“

„Rat’ einmal.“

„Kann ich’s?“

„’s is kindleicht.“

„Kindleicht? Dann g’wiß nach Langendorf an dein’ Vater.“

Sie nickte. „Ihm mußt’ ich doch gleich all’s z’ wissen tun. Was er dazu sagen wird? Es wird ’n wohl recht g’freu’n! Und, Kaspar“ — sie legte beide Hände auf seine Schultern und rüttelte ihn —, „wie erst mich, wenn ihr zwei euch sehn und reden möchtet!“

„Ei, Lenerl,“ sagte er rasch, hielt aber plötzlich inne und wich ihrem fragenden Blick mit schlau zwinkernden Augen aus, dann setzte er überlegend hinzu: „das schickt sich wohl einmal, eher als nit.“