Eine Auswahl vorzüglicher charakteristischer Erzählungen aus dem Tiroler Land. Interessante Motive, Schärfe der Beobachtung, lebensvolle, farbige Darstellung, und nicht zuletzt Humor zeichnen die Erzählungen dieses echten Volksschriftstellers aus.

Fußnoten:

[1] Das in der Redeweise der Bauern sehr gebräuchliche Wort „mag“ hat man nicht not, wie es oft geschieht, durch „kann“ zu erklären, ihm entspricht vielmehr ganz genau unser aus der gleichen Wurzel stammendes hochdeutsches „vermag“

[2] kleber = unscheinbar, gering

[3] Gundel, Abkürzung für Kunigunde

[4] Versehen, nämlich den Kranken mit den Sterbesakramenten versehen, beziehungsweise die letzte Ölung an ihm verrichten

[5] Anrainer = Grundnachbar, von „Rain“ = Grenzscheide, Rand

[6] Alois = Aloisia

[7] Haferl und Häfen, beides für: Hafen, Topf. Obige Redensart besagt: Der Töpfer macht es auch nicht mit dem Maul, sondern er braucht außer dem Lehm noch die Drehbank, und ist sprichwörtlich bei Angelegenheiten, die nicht so rasch durchzusetzen sind, als es etwa den Anschein hat

[8] Pummerl = Pommer, Spitz, kleiner Hund