Ludwig.«
Der herzogliche Beamte rückte mit dem Kammerdiener Grimm und den zehn Mann Schutzmannschaft Abends in Hildburghausen ein. Als er seinem Gebieter am anderen Morgen vom Erfolg seiner Sendung Bericht erstattete, in der Meinung, der Graf habe dies schon am Abend vorher gethan, fragte der Herzog: Wo ist der Varel, wo ist er? Ist nicht bei mir gewesen, hat mir Nichts gesagt, sagt überhaupt nicht gerne was, der Sonderling, der!
Der Büchsenspanner Eberlein trat ein, und brachte Karten, höfliche Abschiedskarten.
Graf Ludwig war abgereist.
Am nächsten Tage war er vergessen.
Was er Gutes für das Land gethan, auch die ausgewirkte Schutzmannschaft, das Alles wurde jetzt dem Verdienst des Beamten angerechnet, der den Grafen begleitet hatte, er empfing das volle anerkennende Lob seines Herrn, des Herzogs, und nahm es bescheiden hin, wie einem treuen Diener ziemt.
Eins nur fesselte aus jenen Tagen in Hildburghausen dauernd des Grafen Erinnerung. Das war jenes stille friedliche Dorf, wo er zuerst Sophie, wo er Angés wiedergesehen hatte.