[7] Die Datierung dieser Gruppe ist neuerdings fraglich geworden.

[8] Professor Schweinfurth teilte mir mit, er habe eine Darstellung mit nicht ganzrandigen Blättern gesehen.

[9] Als Beispiel, was alles für Lotus gelten musste, mag hier das bekannte ägyptische Friesornament ([Abb. 8]) aufgeführt werden. Goodyear (S. 181) erklärt dasselbe für Lotos, und auch Riegl (S. 96) scheint zu dieser Ansicht zu neigen. Das fragliche Ornament, das schon im alten Reiche im Grabe des Neterwoser zu Sakkara (Mariette Mastabas, S. 119) nachzuweisen ist, stellt, wie Pietschmann mir überzeugend nachgewiesen hat, eine aufrechte, an der Wand befestigte Franse eines Wandteppichs dar, die geknotet und ausserdem noch einmal zusammengefasst ist. Form und Farbe des Ornaments (z. B. Berscheh Grab 1., s. Newberry, el Bersche II, 5) die Stelle der Anbringung, sowie die ägyptische Sitte, die Wände mit Teppichen zu behängen, sind genügende Beweise für diese neue Deutung.

[10] Mehrere Abbildungen davon nach Photographien giebt Foucart a. a. O.

[11] L(epsius) D(enkmäler) II, 61 a. S. auch Perrot-Chipiez, a. a. O. S. 489.

[12] Lepsius, Tagebuch.

[13] Berliner Museum, Ph. 1787.

[14] Petrie, Kahun, Taf. 16.

[15] Petrie, Season, Taf. 25; die a. a. O. von Petrie aufgeführte „älteste Säule” hat kein Anrecht auf diesen Namen. Es ist ein Kandelaber mit daraufstehender Lampe von der im alten Reich üblichen Form. Solche sind öfter an den tiefen Laibungen der Scheinthüren dargestellt (s. L. D. II, 20). Eine spätere Säulenform daraus abzuleiten, ist nicht wohl möglich.

[16] Der Mittelstrich auf dem Säulenschaft ist im Abklatsch 34 nicht mehr zu sehen, Lepsius' Tagebuch giebt ihn jedoch ausdrücklich an; vielleicht war er nur aufgemalt, ebenso wie wohl auch die Halsbänder und die Längsstreifen des Kapitells nur durch Farben angegeben waren.