[36] Petrie, Tanis, I, Taf. 1, 3 sind es sogar nur drei Wasserlinien.
[37] Man vergl. die ähnlich missverstandene Ptolemäische Darstellung aus Ombos in de Morgan's Catalogue, II, S. 129 u. 133.
[38] Nach Petrie'scher Photographie K. 36.
[39] Prisse, L'art ég. Colonnes Isiaques No. 6.
[40] Prof. Petrie, der das Fragment bei seinen Ausgrabungen fand, teilt mir darüber freundlichst mit: „The Koptos fragments were found beneath the pavement formed of Antef sculptures and almost certainly before the 12. Dynastie.” Es thut mir leid, diese liebenswürdige Auskunft mit einem Widerspruch gegen die Datirung lohnen zu müssen. Da nämlich die Antef-Reliefs, wie neuere Forschungen ergeben haben (s. Steindorff in der Zeitschrift f. äg. Spr., 1896, S. 77 ff.) in das Ende des mittleren Reiches bezw. in den Anfang des neuen zu setzen sind, so ist das aus alten Antef-Sculpturen hergestellte Pflaster also noch späteren, vielleicht gar sehr späten Datums. Aus dem Fundort ist also nicht zu schliessen, dass die fraglichen Stücke älter als Dynastie 12 sind. Aus der Tracht des bei dem Thronfragment gefundenen, vermuthlich dazugehörigen Kopfes kann man ferner zur Annahme einer späten Entstehungszeit kommen; denn die horizontalen, um den Kopf herumgehenden Streifen am Tuch oder Haar sind sonst von keiner Königs- oder Götterstatue aus guter alter Zeit bekannt.
[41] L. D. I., 80; Prisse, L'art. ég. mit Farbenangabe.
[42] S. Perrot-Chipiez, a. a. O. (Deutsche Ausg.), S. 522 ff.; Woenig, a. a. O., S. 75 ff. u. s. w.
[43] Besonders finden sich diese naturalistischen Ausnahmen in der Zeit der 18. Dynastie unter Amenophis III und seinen Nachfolgern. (S. auch Abbildung 45.)
[44] Z. B. L. D. II, 96 a (a. R.)
[45] L. D. II, 12 und Dümichen, Resultate einer archäol. Exped. Taf. 8.