»Die Gomorringer! Die von der selbigen Stadt, wo's Pech und Schwefel hat regnen müssen. Und warum? Dös wirst schon wissen!«
Der Kochlöffel in der Hand der Sennerin machte einen verdächtigen Zuck, tauchte aber wieder in den Nockenteig.
Studierend schüttelte der Alte den weißen Kopf. »Na, du, dös mußt mir schon besser verexplizieren, ja!«
Pepperl schnaufte in schwüler Hitze. »Teufi, Teufi, Teufi, hat man mit dir a Gefrett!« Mit beiden Händen fuchtelte er dem Alten vor der Nase herum. »Dös weißt doch, daß unser Herr Fürst jetzt da is?«
»Ja freilich, ja, der Herr Fürst! So so? Was für a Fürst is denn der?«
»Der unser Jagd in Pacht hat!«
»A Jager? So so? A Jagerfürst! Und, ja —« Der Alte legte den Löffel nieder, und seine Augen erweiterten sich. »Du, Pepperl, sag, is enker Fürst net mitn, mitn Förstner in der Luitasch gwesen? Vor acht Täg?«
»Freilich is er draußen gwesen. Aber dös ghört net daher. Dös geht dich nix an.«
»Geht mich, ja, gegeht mich schon was an!« versicherte Brenntlinger mit solchem Eifer, daß er zu stottern begann. »Wenn dös der Füfürst gwesen is — zu dem geh ich auffi. Dem muß ich, ja, muß ich was verexpipilixieren.«
Pepperl verlor die Geduld. »Kreuz Teufi, jetzt hör amal auf und lus mir zu! Wann d' auffi gehst zum Fürsten, wirst aussi gschmissen vom Herrn Kammerdiener. Verstehst mich!«