Wieder fuhr Pepperl aus kurzem Schlummer auf. »Heut macht's a Lüfterl, da könnt man rein einschlafen dabei. Sollten wir net a bißl weiterpirschen?«
»Nein. Ich will nicht jagen heut. Nur ruhen. Und sehen, wie das leuchtet, der Wald, die Berge, der Himmel! Wie schön das ist!«
Pepperl seufzte. Um sich wach zu erhalten, mußte er wenigstens versuchen, einen »Dischkurs« in Gang zu bringen. »So a Himmel wie heut? Der gfallt Ihnen? Mir net. Na!«
»Ich habe noch keinen gesehen, der mir besser gefiel.«
»Aber schauen S' doch die verzupften Wölkerln an! Dös is a grauslichs Wetterzeichen. Morgen kriegen wir schlechte Pirsch und an trüben Tag.«
»Meinen Sie? Nein! Wie morgen der Tag auch sein mag, er wird reine und schöne Sonne haben!«
»Da täuschen S' Ihnen, Herr Fürst!«
Als Ettingen nicht antwortete, machte Pepperl noch ein paar Versuche, den abgerissenen Gesprächsfaden wieder anzuknüpfem Umsonst. Schließlich ergab er sich in Geduld, und dann fielen ihm die Augen zu.
Eine schweigsame Weile verging.
Da machte ein Rascheln den Fürsten aufblicken. Praxmaler war vom Baumstamm seitwärts in die Almrosenbüsche geglitten und fing zu schnarchen an.