»Weil er Langweil haben muß, wenn der Herr Fürst net daheim is.«
»Soll er halt 's Gheimnis vom Wohdekastl lesen!«
»Plauschen, mein' ich, tut er lieber.«
»Soll er mit der Köchin plauschen!«
»Oder mit der Burgi? Net?« Pepperls Hände zitterten, daß die Laterne klirrte.
»Meintwegen! Mir is alles recht.«
»Aber wissen S', der Burgi gfallt er net recht. Die kann die Stadtischen net leiden. Und wann er plauscht mit ihr, da könnt s' ihm leicht an unbschaffens Wörtl sagen, dös ihn verdrießt. Ich mein', da sollten S' dabei sein. Daß sich 's Madl a bißl zruckhalt, wissen S'!«
»Ja, ja, is schon recht! Laß mich nur jetzt in Ruh! Und schau, daß der Herr Fürst den Hirsch kriegt! Und halt dich ordentlich auf der Pirsch, gelt! Daß d' mir kei' Schand net machst!«
»Na, na, da wird sich nix fehlen!« Pepperl holte noch einen schweren Seufzer aus dem tiefen Brunnen seiner Sorge herauf. Dann ging er. Vor dem Jagdhaus wartete er mit der Laterne, bis der Fürst aus der Tür trat.
»So, da bin ich, Praxmaler! Es scheint, wir werden gutes Pirschwetter haben.«