„An Hirsch hab ich gspürt.“

„– – An Hirsch?“

„Ja. Und an ganz guten.“ Der Jäger lächelte. „Wann ich den derwisch – der freut mich.“ Es blitzte in seinen Augen.

„Hast dich net ebba verschaut? D’ Hirsch kommen so weit net abi. Bei der Hütten mögen s’ net grasen. Den Leutgruch derleiden s’ net.“

„D’ Leut stinken halt.“ Ein kurzes und hartes Lachen. „Den Hirsch, den spür ich. Dös redst mir net aus.“ Der Jäger wandte sich gegen den Waldsaum, den Stauden zu, zwischen denen der Huisenblasi verschwunden war.

„Hies!“ Flink, nach einem Sorgenblick zur Hüttentür, huschte Lenzl gegen den Jäger hin.

„Was willst?“

Der Alte flüsterte: „Hast vom Friedl ebbes ghört – vom selbigen Sonntag, mein ich?“

Der Jäger lachte. „A bißl ebbes, ja!“

„Meinst, der Friedl hat an Unsinn gmacht?“