„Was ich müssen hab!“ Sie hob die nassen, schimmernden Augen zu ihm auf.
Er tat einen wohligen Atemzug und sagte leis, mit einem aus der Tiefe seines Herzens klingenden Laut: „Dös heilt mich.“
Ein Rascheln in den Kissen drüben. Ein sachtes Gleiten der dürren sonnverbrannten Hirtenhand, die auf der wollenen Decke lag. Lenzls Augen blieben geschlossen. Nur der blutende Mund bewegte sich: „Mein Glöckl, gelt – dös feine Glöckl – dös hast mit auffibracht?“ Das Zucken seiner Lippen wurde ein Lächeln. „Grad hab ich’s – läuten hören – so ebbes Schöns!“ Dieses frohe Lächeln erlosch nicht mehr. Es blieb und wurde wie Wachs, wie weißer Marmor.
Anmerkungen zur Transkription
Offensichtliche Fehler wurden stillschweigend korrigiert. Weitere Änderungen, teilweise unter Zuhilfenahme anderer Auflagen, sind hier aufgeführt (vorher/nachher):
- ... Die war so breit, wir ihr Name lang war. Vor den ...
... Die war so breit, [wie] ihr Name lang war. Vor den ... - ... Nur durch die schmalen Klumsen der geschlossenen ...
... Nur durch die schmalen [Klunsen] der geschlossenen ... - ... Da heraußen muß ich noch viel mehrer bürsten, weil ...
... Da heraußen muß ich noch viel mehrer [dürsten], weil ...