„Ah so? Ja, schau, mir is allweil so viel entrisch, net recht und net schlecht, ich weiß net, wie. Drucken und stechen tut’s mich, allweil tut’s a so wumseln in mir, und überall hab ich Kopfweh.“

„Was?“ Martl machte eine allesumfassende Handbewegung. „Überall?“

„Jaaa, grad da hab ich’s am allerärgsten.“

„Teifi, Teifi, Teifi! Bei dir findt halt ’s Kopfweh kein’ Kopf net, weißt, und verschlagt sich nach alle Windrichtungen.“ Der Almhippokrates zeigte ein ernstes Gesicht. „Dös is a bedenklicher Kasus.“

„Ah naa, Kaas hab ich heut kein’ gessen. Rahmnockerln hab ich mir gmacht.“

„Mar’ und Joseph! Rahmnockerln? In dem Zustand!“ Martl schüttelte sorgenvoll das Haupt. „O du arme Seel! Da wirst sterben müssen.“

Während die zwei anderen lachten, rundeten sich die Augen der Alten in wachsender Angst: „Herr jöises, jöises, jöises!“

Mit dem Kinn in der Hand, studierte Martl das Aussehen der Patientin und brüllte: „Wie! Streck amal dein Züngl aussi!“

Punkl tat es.

„Lang gnug wär’s!“