„Jessas, ja, gleich, bloß d’ Händ muß ich mir waschen.“
Lenzl gab den Ratschlag: „Da soll s’ ihr Gsicht auch gleich mitspülen, daß man ’s Häutl wieder amal sieht.“
„Bei mir macht s’ deswegen doch kei’ Eroberung!“ lachte der Doktermartl.
„Im Alter täts ös zwei grad zammpassen.“
„Was? Ich bin noch in die besten Jahr. Aber die Punkl is schon älter als wie der luthrische Glauben.“
„Du, da hast sparsam grechnet!“ kicherte Monika. „Die is schon älter, als Gott allmächtig is. Bei der Punkl wird d’ Nasen schon grau.“
Jetzt kam die Alte. „So, da bin ich. Grad freuen tut’s mich, daß da bist, Martl! Hab dich schon lang ebbes fragen wollen. Für an Menschen wirst wohl auch an Rat haben, wann auch bloß fürs Vieh gut bist.“
„Da bin ich grad der richtige für dich. No also, wo fehlt’s denn? Mußt mir halt von deim Leiden a Bild machen.“
„Na, naaa –“ Errötend schüttelte Punkl den grauen Zwiebelkopf. „Auf Ehr und Seligkeit, bei mir is kein Mannsbild gwesen.“
Martl brüllte ihr ins Ohr: „Wo’s fehlt, hab ich gfragt.“