„A bißl ebbes mußt doch denken!“
„Wann du so dumm bist, ich net!“
Ein schallendes Gelächter. Und an Veris Worte knüpfte sich eine lange Debatte, ob der Alte mehr Ursache hätte, von sich zu sagen: Ich bin net so dumm, als ich ausschau! oder: Ich schau viel dümmer aus, als ich bin!
Veri kümmerte sich wenig um die Unterhaltung, die auf seine Kosten geführt wurde. Lang ausgestreckt lag er auf dem Rasen, hielt die Hände unter dem Nacken verschlungen, guckte mit steifen Augen in den blauen Himmel und machte einen Versuch, zu pfeifen, sooft der Gauveitl-Gori an den Saiten der Zither zupfte, die er neben sich auf der Bank hatte.
„Was is denn, Gori?“ sagte Monika. „Zupf net allweil unterm Tisch! Leg s’ auffi, die Klampfern, und spiel a bißl ebbes! Und gsungen muß werden! Nacher wird’s erst fidel!“
„Was hast gsagt?“ fragte Punkl.
„Daß man ebbes singen soll!“
„Ja, ja, wer fangt denn an?“