„Reden muß ich was! Fürs erste aber will ich noch ein Vergeltsgott sagen für alles, was man an meinem Weib und Kind getan hat. Und nachher will ich sagen —“
„Was denn? Was denn? Was denn?“
„Von wegen dem Jäger. Derselbig, der ihn gestochen hat — ich bin’s gewesen!“
Herr Schluttemann verlor die Fassung. „Du Mensch du,“ stammelte er, „aber das ist ja doch gar nicht möglich!“
„Wohl, ich bin’s gewesen.“
Der Vogt starrte den Sudmann an, griff sich an den Kopf und rannte davon, hinein in die Stube des Propstes.
Herr Heinrich erhob sich von seinem Schreibpult; die Tür blieb offen stehen, und Wolfrat konnte jedes Wort vernehmen.
„Reverendissime! Denket! Jetzt kommt dieser Wolfrat und gibt sich an und sagt, daß er es doch gewesen ist, der den Haymo gestochen hat.“
„Der Wolfrat?“ Herr Heinrich schüttelte den Kopf.
„Ja, der Wolfrat! Ich hab auch den Kopf geschüttelt. Aber der Mann ist da und sagt, er hat’s getan.“