Ein zweiter berühmter Mörser, Paulsen genannt, hatte zwar gute Munition, schoß aber zu vielfachem Staunen ganz daneben.
Ein dritter stattlicher, aber alter Mörser, Kruse, sollte lieber ausrangiert werden als schon unbrauchbar und völlig ausgeschossen.
Ein anderer guter, Münch, wollte mich wohl gar nicht verwunden, sondern wurde an meiner Seite losgeknallt.
Das gleiche gilt von dem wackeren Mörser Lyon.
Daneben ist dann noch mit kleinerem Kaliber, gezogenen und auch recht ungezogenen Geschützen, selbst mit Pistolen, Windbüchsen und Pustrohren fleißig auf mich geschossen worden – dieses nämlich aus dem Versteck hinter dem Gartenzaune hervor, von kleinen Gassenbuben mit Rotznäschen – hat mir alles nichts anhaben können.
Andere waren noch klüger und legten sich nächtlich in den Hinterhalt. Mit treuem Fleiße brachten sie allerlei Netze an, Leimruten, Fußangeln und Selbstschüsse und sperrten so die Futterplätze. Das waren die Korrekten, Gewissenhaften, mit einem Worte die lieben – Frommen. Gott der Herr hat ihrer Hände Werk gesegnet. Gefangen haben sie zwar den »literarischen Sturmvogel« nicht, aber doch erreicht, daß er sein ihm verleidetes »Nest« aufgibt. Er wird sich jetzt einen höheren, freieren Horst suchen. Haben Sie was dagegen?« –
»Niemand wird Ihnen das Recht der freien Meinungsäußerung in Deutschland streitig machen. Wir fordern nur, daß über die ernsten Erziehungsfragen ruhig, sachlich und nüchtern verhandelt werde. Wir verabscheuen den demagogischen Ton.«
»Demos, mein Verehrtester, heißt Volk, demagogisch heißt sich ans Volk wendend. Eine Angelegenheit, die jedem im Volke angeht, gehört auch vors Volk.«
»Ja aber Ihre leidenschaftliche Sprache!«
»Muß die Pädagogik nüchtern sein?«