Abb. 99. Illustration zum Großbritannischen Genealogischen Kalender. Lauenburg. 1794. (E. 714.)

Dagegen mußte ihn die Kleinmalerei und Empfindsamkeit des englischen Familienromans, wie ihn Samuel Richardson unter dem lebhaftesten Beifall eines Lessing und Klopstock in die Weltlitteratur eingeführt hatte, aufs sympathischste berühren und zu künstlerischem Nachgestalten anregen. Richardsons Clarissa Harlowe, einer unendlich weitschweifigen, aber an fein beobachteten Zügen des Seelenlebens überreichen moralischen Erzählung in Briefform, verdanken wir eine Reihe von Arbeiten Chodowieckis, die zu seinen reifsten und besten gehören (E. 521–527, 550–557). Nicht minder trefflich sind die Kupfer zu Lorenz Sternes „Empfindsamen Reisen“ (E. 464), jenem ebenfalls klassisch zu nennenden Charakterroman des unter Thränen lachenden englischen Jean Paul.

Abb. 100. Illustration zum Berliner Historisch-Genealogischen Kalender. 1793. (E. 687.)

Abb. 101. Illustration zum Großbritannischen Genealog. Kalender. Lauenburg. 1794. (E. 714.)

Abb. 102.
Friedrich der Große gibt den Auftrag, nach der Schlacht bei Sorr das Tedeum singen zu lassen. (E. 712.)
Illustration zum Historisch-Genealogischen Kalender. 1794.

Abb. 103. Illustration zur Deutschen Monatsschrift.
Leipzig. 1798. (E. 904.)