Später ging man wieder dran
Und baute eine Eisenbahn.
1869.
Abb. 139. Die Trinkhalle in Baden-Baden. (Zu [Seite 131].)
Abb. 140. Baden-Baden von der Stourdsakapelle aus gesehen.
Verlag der Neuen Photographischen Gesellschaft in Berlin-Steglitz. (Zu [Seite 131].)
Nun kommt man bald nach Gernsbach (Bahnhof 160 m), einem allerliebsten, steil am Berg hinaufgebauten Städtchen von etwa 2800 Einwohnern, dem alle Vorzüge, die z. B. von Gengenbach oder Oberkirch gerühmt wurden, in reichem Maße auch zukommen ([Abb. 145]). Die Lage an einem größeren Fluß, inmitten prächtig geformter Höhenzüge auf beiden Talseiten, an prachtvollen Wegen in der Richtung auf das Badener Revier und ostwärts nach Württemberg hinüber, unvergleichlich schöne Hochwaldungen in weitester Ausdehnung, all das macht Gernsbach zu einem günstigen Standquartier für bequeme wie bergfreudige Ferienwanderer. Die in ihrer Art einzig dastehende Kunststraße durch den herrlichsten Wald der Welt hinauf zum Ebersteiner Schloß und von hier über das Müllenbild zur Fischzucht bei Lichtental und nach Baden gehört zum Schönsten, was man an Wegen wandern oder fahren mag. Auch der Blick vom Eberstein aufs enge Tal hinab und seine Waldumrahmung ist ganz einzig schön. Das Schloß, Eigentum des Großherzogs von Baden, zeigt über dem Tor das Wappen, von dessen Symbolen Uhland singt:
Ich kenne wohl den Eber, er hat so grimmen Zorn,