Abb. 143. Das alte Schloß Hohenbaden. (Zu [Seite 132].)

Alpirsbach.

Nach Süden senkt sich die Bahn an den steilen Wänden des Kinzigtales hinab nach Alpirsbach (433 m) mit der herrlichen Basilika seines einstigen Benediktiner-Klosters, einem Kleinod romanischen Stils von höchstem Wert ([Abb. 150]). Das prachtvolle Bild des wunderbaren Baues wird noch wesentlich verschönert durch die ernste Landschaftsumgebung des stillen Gebirgstales. Bei Schenkenzell mit seiner malerischen Schenkenburg ([Abb. 149]) mündet das Tal der Kleinen Kinzig, in dessen Gebiet das ehemalige Nonnenkloster Wittichen liegt. Diese ganze Gegend trieb einst sehr viel Bergbau, besonders auch auf Kupfer. Doch hat das längst aufgehört, und die Reinerzau, wie das Tal der kleinen Kinzig auch heißt und so durch seinen Namen die Erinnerung an den alten Bergbau festhält, gehört heute, obschon zu den schönsten, doch zu den abgelegensten und einsamsten des Gebirges.

Abb. 144. Fischkultur bei Baden-Baden.
Nach einer Photographie von Ph. Bussemer in Baden. (Zu [Seite 132].)

Abb. 145. Gernsbach.
Nach einer Photographie von Ph. Bussemer in Baden. (Zu [Seite 136].)

Das Kinzigtal.

Bei Schiltach (325 m) mündet das Tal des gleichnamigen Flüßchens von Schramberg her ein, dann kommen wir an den zahlreichen Einzelhöfen der Gemeinden Kinzigtal und Lehengericht vorbei ([Abb. 151]) nach Wolfach (262 m), am Zusammenfluß der vom Kniebis herabkommenden und das Schapbacher Tal durchströmenden Wolfach mit der Kinzig hübsch gelegen ([Abb. 152]), und gleich danach ist Hausach an der Schwarzwaldbahn Offenburg-Donaueschingen erreicht, so daß nunmehr der ganze nördliche Schwarzwald längs seiner Umrahmung umschrieben ist.