»Jakl, das letztemal is auf ein Haar krumm gangen.«

»Sell woll, und es is so g'wesen, wie i g'sagt hab. Wann der Kasper mir g'folgt hätt, wär' alles besser gangen. So hamm mir den Gamsbock hinten lassen müssen.«

»Ja, ja,« brummte der Peter, »der Mensch is so viel hitzig; schiaßt er nit am helliachten Tag no a mol! Zu viel g'wagt, is leicht verspielt.«

»Heut geh'n wir's anderst an, Peter. Auf den Abend sein mir in der Schanz; der Seppel und der Kasper geh'n voraus und warten am Lehner bei der einschichtigen Lerchen. Der Mond kummt um elf Uhr, da kriag'n mir das schönste Liacht.«

»Der Weg is weit, Jakl, und länger wie zwei Tag kann i nit bleiben.«

»Sell isch lang g'nua. Zwei und drei Hirsch hamm mir schnell. I wart bei der Schanz.«

»Also i komm,« sagte der Peter und ging rechts ab, gegen sein Haus.

Bei der Türe drehte er sich um und rief:

»Jakele, um zwei isch der Rosenkranz.«