Und dazwischen kamen wieder ehrende Namen für die glaubenstreuen Tiroler, »de Hund de miserabligen, de ganz schlechten.«

Der Anderl nickte beistimmend mit dem Kopfe und hörte dem Alten zu.

Aber doch nur mit geteilter Aufmerksamkeit, denn er sah weiter vorne ein Frauenzimmer des Weges kommen und dachte, wer es wohl sein könnte.

»De Lumpenbande, de ausg'schamte!« sagte der Sprengelsperger, und setzte sich wieder in Gang.

Und achtete in seinem Eifer nicht auf das Weibsbild, welches jetzt nahe herankam.

Desto besser spitzte der Anderl hinüber, was ihm nicht zu verübeln war. Das Mädel hätte sich jeder angeschaut.

Kein Gesicht wie Milch und Blut, ziemlich grobe Züge, aber Brust und Hüften im besten Stand.

Und wie sie den sinnlichen Mund zu einem Lachen verzog, sah man die weißen Zähne, einen am andern.

»Di sollt' i kenna, Deandl,« sagte der Anderl, und blieb stehen.