»Und nacha?«

»Dem sellen trau i net, Herr Förschter, daß i 's glei schnurgrad sag! Dem trau i net weiter, als i 'n siech.«

»Da muaßt do an Grund dafür hamm?«

»Dös ko ma net allaweil so sag'n. Wenn i an ganz an g'wissen Grund hätt', nacha hätt' i scho lang mit Eahna g'redt. Aba zu dem hat's net g'langt.«

Der Sprengelsperger machte eine kleine Pause. Dann fuhr er fort:

»Sehg'n's, Herr Förschter, wia 'r i den schelchaugeten Kerl zum erschtenmal g'sehg'n hab, da hon i mir glei denkt: Manndei, du g'fallst ma net. Und dös is blieben. No, nacha is ma 'r aufg'fallen, daß der Mensch an Aug auf ins hat. I ko bei 'n Tag und auf 'n Abend net kumma und net furtgeh', daß der Kamerad net beim Zollhäusl heraus steht oder sunst um an Weg is. Und nacha grüaßt a so freundli, und is ma 'r aa schon vorkemma, daß er mi g'fragt hat: ‚Wo gehen S' heut no hi, Herr Sprengelsperger?‘«

»Lenz,« sagte der Förster nachdenklich, »jetzt fallt's ma selber auf, daß ma den so oft siecht; viel öfter wia 'r an jeden von de andern.«

»Ja, passen S' no auf; der Ostler Hans is de vorig Woch in da Schanz drin g'wen. Wia 'r a in d' Stuben nei kimmt, siecht er den Kerl da, den Redenbacher, bei a paar Tiroler am Tisch hocken. Es waar eahm weiter net aufg'fallen, wann de Kameraden net auf oamal so mäuserlstaad g'wen waaren. Der Grenzer hat sie glei drauf am Weg g'macht, und d' Wirtin fragt 'n, ob's eahm denn gar a so pressiert. ‚Heut scho,‘ sagt er und is außi. Wia 'r aba der Ostler Hans a guate Viertelstund spater amol außi geht, siecht er'n hinterm Haus stehn und mit oan von dena Tiroler reden. Und grad notwendi hat er's g'habt. Des sell is an Hans so g'spaßi fürkemma, daß er ma's glei am nächsten Tag vazählt hat.«

»Da schau her, a so a Schlaucher is dös!« brummte der Förster vor sich hin.